„Kultur ist das, was dem Leben dient. Sie durchdringt vielmehr das gesamte gesellschaftliche Leben. Kirche sind Kulturorte. Sie bieten Menschen Freiräume an, ihre alltägliche Wirklichkeit im Licht des Evangeliums zu deuten. Deshalb beteiligt sich die Evangelische Kirche an der Kulturhauptstadt RUHR.2010. Ziel ist es, nachhaltige Impulse zu schaffen“, erklärte Präses Nikolaus Schneider von der Evangelischen Kirche im Rheinland. Dies sagte er im Rahmen einer Pressekonferenz zur Vorstellung der Beiträge der Evangelischen Kirchen im Ruhrgebiet am 4. November in der Essener Marktkirche.
Eine Selbstverständlichkeit sei es, dass beide großen Kirchen ihr kulturelles Handeln durch eine intensive Zusammenarbeit in ökumenischer Verbundenheit gestalteten. Der ökumenische Eröffnungsgottesdienst am 8. Januar in der Essener Domkirche gebe ebenso davon Zeugnis wie die gemeinsam mit der katholischen Kirche und der RUHR.2010 getragenen Projekte „Schattenkultur“, Orgellandschaft RUHR sowie den zahlreichen Eröffnungsgottesdiensten in den einzelnen Local Hero Städten, so Schneider.
Mit dem wandernden Ruhrgebietskreuz, das Pater Abraham vom Kloster Meschede für die Local Hero Wochen erstellt hat, ist nicht nur aus der Industriegeschichte der Region heraus ein ädaquates Kunstwerk entstanden, sondern ein Symbol für eine über 1000 Jahre währende Mitgestaltung des öffentlichen Lebens in dieser Region.
Verfasst von: andreasbraehler | 24. November 2009
Kultur und Kirche
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