Aktuelle Strukturdaten bestätigen den wirtschaftlichen Aufschwung in Essen. Die ökonomische Leistung hat lokal zugenommen. Die Zahl der Arbeitsplätze ist gestiegen. Im Einzelhandel holte Essen gegenüber Düsseldorf und Köln mächtig auf.
Der Aufwärtstrend der letzten Jahre entwickelt sich am Standort Essen weiter fort. Im Vergleich mit den sechs großen Ruhrgebietsstädten und mit Köln und Düsseldorf kann Essen auch 2008 mit beeindruckenden Entwicklungen aufwarten. Dies belegen aktuelle Strukturdaten der Essener Wirtschaftsförderungsgesellschaft und der IHK Essen.
Inzwischen arbeiten 80,2 % der sozialversicherten Beschäftigten in Essen im Dienstleistungssektor. Insbesondere für Hochqualifizierte bietet der Standort Essen eine Vielzahl von Arbeitsplätzen. Der Anteil der Beschäftigten in der Informations- und Kommunikationswirtschaft und in wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen liegt mit 4,9 % bzw. 9,4 % weit über dem NRW-Durchschnitt.
Zudem weist die Bevölkerungsentwicklung positive Trends auf. Zwar ist die Einwohnerzahl Essens 2008 um 2.381 Einwohner auf 579.759 gesunken, doch ziehen nach wie vor mehr Menschen nach Essen als wegziehen. Dabei hält es jüngere Menschen auch nach Ausbildung oder Studium in Essen. Der Einwohnerverlust hat einen Grund: Die Zahl der Sterbefälle übersteigt die Zahl der Geburten.
Der Strukturvergleich Essens mit den sechs großen Ruhrgebietsstädten zeigt deutlich, dass Essen innerhalb der Metropole Ruhr eine Spitzenposition einnimmt. Im Vergleich mit den Rheinmetropolen Düsseldorf und Köln holte Essen speziell im Bereich des Einzelhandels auf.
Verfasst von: andreasbraehler | 24. November 2009
Essen gewinnt an Fahrt
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